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Die Silbermannorgel in der Frauenkirche Dresden
Chronik einer umstrittenen Entscheidung
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Es war einmal: seit 1736 stand in der Dresdner Frauenkirche eine Orgel von
Gottfried Silbermann.
Im Zuge des Wiederaufbaus der Kirche sollte auch diese Orgel originalgetreu nachgebaut werden.
Von der "Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Frauenkirche ..." wurden für dieses Ziel (!) Spenden eingeworben ("Die barocke Innenausstattung mit der berühmten Orgel, auf der Johann Sebastian Bach 1736 spielte, wird wiederhergestellt."). Dementgegen entschied sich die Stiftung Frauenkirche für ein anderes Orgelkonzept und nahm gegenüber dem Silbermann-Nachbau nicht nur eine wesentliche Kostenerhöhung in Kauf, sondern verzichtete auf die von der Dussmann-Stiftung angebotene Gesamtfinanzierung. Es entbrannte eine weltweite Diskussion.


Entscheidung gegen die Experten

Der Stiftungsrat zum Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche hat sich einstimmig für eine moderne Orgel der Straßburger Firma Kern entschieden. Dies wurde auf einer Pressekonferenz am 17.02.2003 bekanntgegeben.
Eine Rekonstruktion des historischen Gottfried-Silbermann-Instrumentes von 1736 wird damit um 25 - 30 Jahre verschoben?

"...Orgelexperten und Musikwissenschaftler aus aller Welt hatten mit Nachdruck für einen weitest gehenden Nachbau der Silbermann-Orgel von 1736 plädiert. Der Berliner Unternehmer und Kunstmäzen Peter Dussmann hatte eine Spende von 1,5 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Bedingung dafür war jedoch ein an der Silbermann-Orgel orientierter Nachbau und die Vergabe des Auftrages an ein sächsisches Unternehmen. Der Sprecher der Dussmann-Stiftung, Greiner, bestätigte am Montag die Zurücknahme der finanziellen Zusage..." (mdr 18.02.03)

Stellungnahme der Pro-Silbermann-Gruppe >>           mehr zum Thema "Orgelstreit" lesen >>

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